10 Sicherheitstipps um Ihr Haus zu schützen

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Jeder weiß es und trotzdem sind wir alle sehr nachlässig. Haus- und Wohnungstüren sollten einbruchhemmend sein, das ist eine Tatsache auf der sich viele Bürger ausruhen. Tatsache ist aber, dass sehr viele Außentüren allein schon mit körperlicher Gewalt zu überwinden sind – ohne den Einsatz von zusätzlichem Werkzeug. Dass es aber auch dazu heute nicht mehr kommen muss, möchte ich heute aufzeigen – wir alle könnten etwas mehr tun um unserer eigenen Familie Sicherheit willen. Denn die Sicherheit beginnt schon bei dem eigenen Verhalten.

Viele kennen den Schlüsseldienst oder typischen Schlüsselnotfalldienst nur dann, wenn man diesen braucht um eine Tür zu öffnen. So hofft auch jeder, der schon einen Gedanken für diese Helfer in der Not übrig hatte, nur daran, dass der Kelch doch bitte vorbei gehen möge. Diese Probleme haben bekanntlich auch immer nur die anderen. Aber was wäre wenn? Und stellen wir uns noch die Frage – tun wir alles dafür, dass wir nicht auch einmal auf den Service zurückgreifen müssen?

Unser heutiger Sicherheitstipp geht auf die helfenden Hände der Schlüsseldienste im ganzen Bundesgebiet zurück, die täglich in der Türöffnung tätig sind. Hier wird jedoch mehr geboten als nur das Offensichtliche, denn diese Mitarbeiter sind auf das Knacken von Schlössern verstehen zu 99% auch Sicherheitsexperten und bieten daher fast immer auch Einbruchsschutz-Lösungen an.

Nicht immer muss man über neue teure Türen oder einen Panzerriegel für die Eingangstür nachdenken. Letzterer bringt nichts, wenn man dafür das Fenster oder eine Tür gekippt lässt, wenn man das Haus verlässt. Aus dem Grund sollte man erst folgende Regeln beherzigen, ehe man einen Experten dazuzieht, um das Haus weiter abzusichern:

Unsere Sicherheitstipps – und gegen welchen haben Sie schon verstoßen?

  1. Immer wenn Sie Ihre Wohnung oder das Haus verlassen, sollten Sie die Haustür (zweimal) abschließen ! Hand aufs Herz, wie oft sind Sie schon gegangen und haben die Tür nur zugezogen?
  2. Sie sollten auch nicht einen zweiten Haustürschlüssel draußen verstecken. Einbrecher sind darauf spezialisiert und für wie genial Sie Ihr Versteck halten – Profis wissen, wo man danach suchen muss. Hinterlegen Sie einen Reserveschlüssel besser bei Familienmitgliedern.
  3. Fast jeder hat schon einen Schlüssel verloren. Sie sollten dann nicht die Kosten scheuen, den Schließzylinder auszuwechseln. Hier geht Ihre Sicherheit vor!
  4. Wenn Ihre Tür eine Glasfüllung hat, sollten Sie niemals den Schlüssel von innen stecken lassen.
  5. Ist der Bereich vor Ihrer Tür (und der Zugangsweg) ausreichend beleuchtet? Die Schaltung kann auch leicht automatisch durch einen Bewegungsmelder erfolgen.
  6. Sie sollten auf ein Klingeln nicht bedenkenlos die Tür öffnen. Zeigen Sie besser gegenüber Fremden ein gesundes Misstrauen. Besonders ältere Menschen sollten vor Besuchern auf der Hut sein, die vorgeben, sie wären von einer Behörde oder gar einem Wohlfahrtsinstitut. Hier wird auch gern gefragt, ob man einen Hund hat – spätestens das sollte Ihnen ein Signal sein, dass man hier die ‚Lage prüft‘.
  7. Wenn Sie abends weggehen, sollten Sie einige Lichter anlassen. In einer Zeit von billigen Solarlampen, können Sie am Fenster auch solche installieren, die dann am Abend selbst anspringen. Dies kann man auch mit einer Zeitschaltuhr oder Dämmerschaltern erreichen, die in der Dunkelheit Lichter einschaltet und für eine bestimmte Zeit brennen lässt.
  8. Zeitungen oder ein voller Postkasten sind mehr als ein deutliches Zeichen dafür, dass ein Haus momentan leer steht. Sie sollten alle Zustellungen für diesen Zeitraum stornieren oder einen Nachbarn beauftragen, den Postkasten zu leeren.
  9. Rollläden sollten zur Nachtzeit (und keinesfalls tagsüber!) geschlossen werden, damit sie nicht sofort Ihre Abwesenheit signalisieren.
  10. Und auch gekippte Fenster sind ‚offene Fenster‘ und bieten Einbrechern ein leicht zu öffnendes Hindernis.

Lassen Sie sich am besten von Ihrer Polizei oder dem Schlüsseldienst beraten. Mehr Informationen betreffend der Sicherung Ihres Hauses und über sichere Wertbehältnisse erhalten Sie bei Ihrer örtlichen Vorbeugungsdienststelle. Diese Dienststelle informiert auch über Marken von geprüften und zertifizierten Produkten und Unternehmen, die Sicherungstechnik fachgerecht einbauen können!

Pflegen Sie den Kontakt zu Ihren Nachbarn – dann haben Einbrecher kaum eine Chance.

Gleichgültigkeit, Bequemlichkeit und ein Desinteresse am Schicksal des Nächsten sind in unserer Gesellschaft heute leider sehr häufig anzutreffen. Darum möchte ich am Ende dieser Zeilen nochmal darauf hinweisen: Achten Sie auf Gefährdungen und verdächtige Situationen! Alarmieren Sie bei Hilferufen, einer ausgelösten Alarmanlage und dringenden Verdachtsfällen über Notruf 110 sofort die Polizei.

Ihr J. Jester

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Kategorie Alle Nachrichten, Leben und Wohnen

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